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Drei Professuren für Informatik (w/m/d) (Kennziffer:001L / 2026)
Drei Professuren für Informatik
(w/m/d)
gem. §§ 131 Abs. 1, 132 Abs. 1 BBG i. V. m. § 19 Abs. 1 Nr. 1 a, Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
BesGr. W2 BBesO
Kennziffer: 001L/2026
| Bewerbungsfrist | 13.11.2026 |
|---|---|
| Arbeitsbeginn | zum nächstmöglichen Zeitpunkt |
| Arbeitszeit | Vollzeit oder Teilzeit |
| Laufbahn | höherer Dienst |
| Arbeitsort | Brühl |
Tätigkeitsprofil
Sie vertreten im Rahmen des Studiengangs „Digital Administration and Cyber Security“ (DACS) das Fach Informatik idealerweise in einem der folgenden Schwerpunkte:
- Cyber Security
- Forensik
- Netzwerke und Netzwerksicherheit
- Betriebssysteme und Betriebssystemsicherheit
Der duale Studiengang DACS bildet IT-Personal im gehobenen Dienst der Bundesverwaltung aus. Neben der Informatik beinhaltet das Studium auch Grundlagen des Verwaltungshandelns. Im letzten Semester belegen die Studierenden entweder den Schwerpunkt Cyber Security oder Digital Administration.
Im Rahmen der Curricula sind Sie für die Vorbereitung, Durchführung und didaktische Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltungen (einschließlich Prüfungen) eigenständig verantwortlich. Es wird erwartet, dass Sie sämtliche Grundlagenfächer aus dem Bereich Informatik lehren können. Bei Bedarf müssen Sie Ihre Fächer auch in anderen Studiengängen des Zentralen Lehrbereichs vertreten.
Als Bewerberin und Bewerber (m/w/d) müssen Sie – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen –folgende Berufungsvoraussetzungen erfüllen:
- erfolgreich abgeschlossenes Studium vorzugsweise der Informatik oder ein vergleichbares Studium auf Masterniveau wie z. B. Wirtschaftsinformatik, Mathematik oder Physik jeweils mit Informatik-Bezug,
- pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
- besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen. Ihre berufliche einschlägige Erfahrung muss Sie befähigen, mind. eines der genannten Fächer im Einsatzschwerpunkt zu lehren.
Wir suchen Persönlichkeiten, die ihre Fachgebiete auf der Grundlage einschlägig erworbener Verwaltungserfahrung im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertreten. Langjährige und einschlägige Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung sind daher besonders vorteilhaft.
Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:
- die Bereitschaft zur anwendungsorientierten und interdisziplinären Forschung in für die Bundesverwaltung relevanten Themengebieten sowie zu regelmäßigen Veröffentlichungen,
- die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
- die Bereitschaft zur intensiven Zusammenarbeit mit Bundesbehörden,
- die regelmäßige Absolvierung von Praxisaufenthalten in Bundesbehörden zur Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis,
- die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
- möglichst einschlägige Erfahrung mit E-Learning / Distance Learning bzw. die Bereitschaft, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen und diese weiterzuentwickeln,
- hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule,
- die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.
- die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen bei Bedarf im Rahmen von Dienstreisen auch im Raum Berlin abzuhalten.
Bewerbungsverfahren
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Nachweisen zu allen Berufungsvoraussetzungen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer bis zum 13.11.2026 vorzugsweise per E-Mail als einheitliche PDF-Datei (max. 10 MB) an
oder auf dem Postweg an
Die Präsidentin der Hochschule des Bundes
für öffentliche Verwaltung
Postfach 1660, 50306 Brühl.
Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir ausdrücklich darum, keine Originale, sondern ausschließlich Kopien der o.g. Nachweise und Unterlagen zu übersenden, da keine Rücksendung erfolgt.
Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen die Leiterin des Studiendekanats DACS Professorin Dr. Anna Schulze, (Telefon: 0228 99 629 8132 / E-Mail: anna.schulze@hsbund.de), gerne zur Verfügung.
Dienstrechtliche Fragen sowie Fragen zumVerfahren richten Sie bitte an
Simone Brock (Telefon: 0228 99 629- 6176 / E-Mail: bewerbung@hsbund.de).
Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung finden Sie unter www.hsbund.de.
Weitere Hinweise:
- Die Einstellung erfolgt auf der Grundlage eines hochschulrechtlichen Berufungsverfahrens als Professor/Professorin gemäß den Vorgaben des § 132 Abs. 1 BBG.
- Die Vorstellung vor der Berufungskommission wird voraussichtlich im Februar 2027 stattfinden.
- Bei ausländischen Bildungsabschlüssen ist ein entsprechender Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss erforderlich (Übersetzungen sind nicht ausreichend). Wir bitten um Vorlage der Feststellung der Vergleichbarkeit durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB).
- Die HS Bund fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
- Die HS Bund bietet vielfältige Arbeitszeitmodelle an. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist möglich.
- Die HS Bund ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt. Interessierte Frauen können Kontakt zur Gleichstellungsbeauftragten der HS Bund aufnehmen (Frau Karin Schlabs, Tel: 022899/629-7010, E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@hsbund.de).
- Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich willkommen.
- Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
- Auf die Möglichkeit zur Antragstellung nach § 78 Abs. 3 Bundespersonalvertretungsgesetz wird hingewiesen.
Hinweis zum Datenschutz:
Die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erhobenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Im Falle einer Nichtberücksichtigung oder Rücknahme der Bewerbung wird diese mitsamt den erhobenen personenbezogenen Daten spätestens nach Ablauf von sechs Monaten nach erfolgter Absage bzw. Rücknahme der Bewerbung gelöscht.
Weiterführende Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie unter: Datenschutzerklärung